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Nachhaltigkeit - Esg 

Nur weil ein Unternehmen auf den ersten Blick nachhaltig („grün“) ist, ist es deswegen nicht automatisch risikofrei und immun vor Kurseinbrüchen. Daher verbindet ARTS Asset Management Nachhaltigkeitsaspekte mit aktivem Fondsmanagement, um einerseits schnell auf Veränderungen am Markt reagieren und die Asset Allokation entsprechend anpassen zu können und andererseits in schwierigen Börsenphasen durch die Reduktion der Aktienquote Verluste zu begrenzen.

ARTS verfügt derzeit über einen nachhaltigen Fonds. Weiterführende Informationen finden Sie unter C-QUADRAT ARTS Total Return ESG

ARTS jetzt auch klimapositiv

Seit 2021 ist ARTS Asset Management als klimapositives Unternehmen zertifiziert. 

ARTS ist jetzt nicht nur klimaneutral sondern darüber hinausgehend sogar klimapositiv. Das bedeutet, dass wir über die Unterstützung von Regenwald-Projekten doppelt so viel CO2 binden als wir als Unternehmen verursachen. Lesen Sie mehr ...


Offenlegungsverordnung (SFDR)

Die Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates (Sustainable Finance Disclosure Regulation, SFDR), vom 27. November 2019, beinhaltet nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten für alle in der EU vertriebenen Fondsprodukte. Damit soll auf standardisierte Weise mehr Transparenz über Nachhaltigkeit innerhalb der Finanzmärkte geschaffen sowie die Vergleichbarkeit von Finanzprodukten ermöglicht werden.

Produktanbieter müssen somit ihre Fonds in eine der drei Kategorien, entsprechend der jeweiligen Berücksichtigung von ESG-Kriterien, einordnen.

Mögliche Klassifizierungen gemäß der Verordnung:

Artikel 6 – ESG Integration, Fonds berücksichtigen Nachhaltigkeitsrisiken und Chancen

Artikel 8 – ESG Strategie, Fonds bewerben ökologische und soziale Merkmale

Artikel 9 – ESG Impact, Fonds streben eine nachhaltige Investition an

No ESG Produkte – ESG wird bei der Anlageentscheidung nicht berücksichtigt

Die meisten von ARTS gemanagten Produkte werden als Artikel 6-Produkte klassifiziert. Deren zugrunde liegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten. Diese müssen offenlegen, welche Strategien sie für den Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken verfolgen, wie diese im Anlageprozess berücksichtigt werden und deren Auswirkungen. Dabei ist zu beachten, dass die Einstufung eines Produktes als Artikel 6 nicht bedeutet, dass das Produkt ein nachhaltiges Produkt ist. Nähere Informationen finden Sie unter Offenlegungen

ARTS verfügt derzeit über einen gemäß Artikel 8 klassifizierten Fonds. Weiterführende Informationen finden Sie unter C-QUADRAT ARTS Total Return ESG

Eine detaillierte Übersicht über die jeweiligen Einstufungen der von ARTS Asset Management GmbH gemanagten Fonds finden sie unter Fondsübersicht

Aktionsplan der Europäischen Kommission

Im März 2018 veröffentlichte die Europäische Kommission einen Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums. Grundlage dafür waren das Pariser Klimaabkommen 2016 und die Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung.

Zentrales Element des Aktionsplans ist der Begriff Nachhaltiges Finanzwesen („Sustainable Finance“). Dieser bezieht sich in der Regel auf die Berücksichtigung umweltbezogener und sozialer Erwägungen („ESG-Faktoren“) bei Entscheidungen und in der Anlageberatung, was zu mehr Investitionen in längerfristige und nachhaltige Aktivitäten führen soll. Themen wie Klimawandel, gerechter Zugang zu Chancen und Verteilung von Ressourcen sowie die Bekämpfung jeglicher Art von Korruption machen Nachhaltigkeit dringlicher denn je zuvor.

Im Aktionsplan der Europäischen Kommission wurden folgende drei Ziele statuiert:

(1) Kapitalflüsse auf nachhaltige Investitionen umzulenken, um ein nachhaltiges und integratives Wachstum zu erreichen,

(2) finanzielle Risiken, die sich aus dem Klimawandel, der Ressourcenknappheit, der Umweltzerstörung und sozialen Problemen ergeben, bewältigen und

(3) Transparenz und Langfristigkeit in der Finanz- und Wirtschaftstätigkeit fördern.

Nachhaltigkeit ist aber nicht nur ein reines Umwelt-Thema, wie oftmals vermutet wird, sondern umfasst auch den Umgang eines Unternehmens mit seinen Mitarbeitern oder mit dem Thema Menschenrechte sowie die Grundsätze guter Unternehmensführung.

ESG beinhaltet daher drei Aspekte der Nachhaltigkeit:

  • E steht für „Environment“, den Umweltschutz
  • S für „Social“, soziale Gerechtigkeit
  • G für „Governance“, gewissenhafte Unternehmensführung
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Die „vierte“ Säule der Geldanlage

Nach dem bestehenden MiFID-II-Rahmen müssen Unternehmen, die Anlageberatung und Portfoliomanagement anbieten, die notwendigen Informationen über das Wissen und die Erfahrung ihrer Kunden im Anlagebereich, ihre Risikotoleranz, Anlageziele und Fähigkeit Verluste zu tragen, einholen. Neben diesen Informationen, die sich im Allgemeinen auf finanzielle Ziele beziehen, müssen ab sofort auch entsprechende Nachhaltigkeitspräferenzen abgefragt werden.

Das Dreieck der Geldanlage - Rendite, Sicherheit und Liquidität - wird um den Aspekt der Nachhaltigkeit ergänzt. Während die drei erst genannten Komponenten bei der Geldanlage untereinander konkurrierende Ziele sind, trifft das für die Komponente Nachhaltigkeit nicht zwingend zu. Der Einsatz von ökologischen, sozialen und Governance Kriterien (ESG) muss nicht mit dem Verzicht von Rendite einhergehen. Die meisten Untersuchungen kommen zu dem Schluss, dass Geldanlagen, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, mindestens genauso gut performen können wie konventionelle Anlagen.